Ensembles

Unsere Bridges-Ensembles treten auf renommierten Frankfurter Bühnen sowie im gesamten Rhein-Main-Gebiet auf
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BLUE MANGO – the flowing string trio

Ina Kleine-Wiskot, Violine, Sansula, Glockenspiel
Mohanad Almoslli, Gitarre
Pejman Jamilpanah, Tar, Gesang

Ina Kleine-Wiskott, durch die Band „Hotel Ost“ bekannte Weltmusik-Violinistin und bei dem Komponisten Heiner Goebbels studierte Grenzgängerin in Musikimprovisation und Komposition suchte beim Projekt Bridges ähnlich experimentierfreudige Musiker. Mit Mohanad Almoslli, in Syrien bekannter Flamenco-Gitarrist und Komponist, und Pejman Jamilpanah, im Iran bekannter Spieler der Langhalslaute Tar, Komponist und Sänger, fand sie zwei Virtuosen, die durch ihre Mentalität und den jeweils eigenen Stil in der Kombination einen inspirierenden Crossover -Stil entstehen lassen.

Eigenkompositionen, Klezmer, iranische Kunstmusik, Flamenco, Gypsy und Zitate klassischer europäischer Kunstmusik erklingen im Flow – voller Energie, Sensibilität und Spannung durch Spontan-Improvisationen innerhalb ausgearbeiteter Strukturen, betitelt beispielsweise mit „The Dancing Tree“, „Farruca in Poppy Field“, “Conversation” oder „Between Summer and Spring“.

Duo Flamenco Foto Detlef Kinsler_7053

Duo (Trio) Flamenco – Flamencomusik

Mohanad Almoslli, Flamenco-Gitarre
Salar Baygan, Cajon
Juan Carranza, Flamenco-Gitarre

Im Duo Flamenco trifft einer der wenigen syrischen Flamenco-Gitarristen auf feurige Rhythmen der Cajon. Mohanad Almoslli war in Syrien sowohl als Solist, als auch mit seiner Flamenco-Band sehr gefragt. Er schreibt viele eigene Kompositionen und hat in Syrien als Gitarrenlehrer gearbeitet und viele Flamenco-Workshops gegeben. Seit 2005 lebt er mit seiner Familie in Neu-Anspach. Salar Baygan ist in Teheran geboren und arbeitet seit 2005 als selbständiger Fotograf in Frankfurt/Main. Er spielt vielseitige Musik von Rock und Pop über Indische Muaik hin zu kubanischen Rhythmen. Durch unterschiedliche Meisterkurse, unter anderem bei Hakim Ludin, Alex Acuna, Luis Conté und Maestro Juan Bauste Granda, erweiterte er seine Kenntnisse.

Das Duo zum Trio macht Gitarrist und Komponist Juan Carranza. Mit mehr als 25 Jahren professioneller Erfahrung, spielt Juan Carranza aus Costa Rica, mit einem lebendigen und gefühlsvollen Stil, in dem er Flamenco-Gitarren-Technik mit melodischen  und rythmischen Ornamenten  aus anderen Stilen wie Jazz, lateinamerikanischer und orientalischer Musik verbindet.

Gemeinsam erobern die drei das Publikum mit virtuoser Spieltechnik und der Leidenschaft des Flamencos.

Hier können Sie ein Video des Ensembles anschauen.

Ensemble Hope Foto Detlef Kinsler

Ensemble Hope – afghanische und persische Musik mit europäischen Einflüssen

Johanna-Leonore Dahlhoff, Flöte
Ustad Ghulam Hussain, Robab
Dennis Merz, Gitarre
Mirweis Neda, Tabla
Elias Rohid, Gesang
Pejman Jamilpanah, Tar und Gesang

Das sechsköpfige afghanisch-iranisch-deutsche Ensemble Hope hat sich im Januar 2016 bei den Bridges-Proben zusammen gefunden und sich gleich vom ersten Ton an verstanden. Hope ist bereits im hr-Sendesaal, der Brotfabrik Frankfurt, im Internationalen Theater Frankfurt, im Mousonturm sowie dem Frankfurter Dom aufgetreten. Das Ensemble spielt vorwiegend klassische wie populäre afghanische und iranische Stücke mit europäischen Einflüssen. Derzeit beschäftigen sich die Musiker auch vermehrt mit europäischen klassischen Stücken, die sie mit orientalischen Einflüssen interpretieren.

Ustad Ghulam Hussain stammt aus einer berühmten Musikerfamilie aus Kabul, gilt als einer der besten Robab-Spieler der Welt und hat international auf großen Festivals gespielt. Mirweis Neda, in Frankfurt geboren (seine Eltern waren wenige Jahre vor seiner Geburt aus Afghanistan nach Deutschland gekommen) ist ein gefragter Tablaspieler in ganz Deutschland. Pejman Jamilpanah, der die Tar spielt und singt, war schon im Iran als Musiker, Komponist und Musikproduzent erfolgreich. Der zweite Sänger des Ensembles, Elias Rohid, kommt auch aus Afghanistan. Johanna-Leonore Dahlhoff ist klassisch studierte Flötistin, in Improvisation, Folk und Weltmusik versiert und darüber hinaus die Projektleiterin von Bridges – Musik verbindet. Mit Dennis Merz rundet ein studierter Gitarrist die Besetzung von Hope ab. Neben seiner klassischen Ausbildung beschäftigte er sich ausgiebig mit folkloristischer Musik aus aller Welt und erlernte dabei Stilistiken und Spieltechniken aus Flamenco, Tango, Bossa Nova sowie aus arabischer und indischer Musik.

Hier können Sie sich ein Video des Ensembles anschauen.

Ensemble Peace by Mark Hallstein

Aramesk – aramäische und arabische Lieder

Johanna-Leonore Dahlhoff, Flöte
Maria Kaplan, Gesang
Mustafa Kakour, Oud
Markus Wach, Kontrabass

Aramesk spielt traditionelle aramäische Gesänge, die bis ins 3. Jahrhundert nach Christus zurück reichen sowie traditionelle und aktuelle Stücke aus dem östlichen Mittelmeerraum. Die Ensemblemitglieder erarbeiten zusammen neue Interpretationen dieser traditionellen Werke. Dabei spielt die Kombination von östlichen und westlichen Instrumenten (Oud, Flöte, Kontrabass) sowie die jeweilige musikalische Prägung der Musiker (orientalisch, europäisch-klassisch, Renaissance-Musik und Jazz) eine bedeutende Rolle. Das Ensemble stellt den friedvollen und sich gegenseitig bereichernden Dialog zwischen der deutschen, aramäischen, türkischen und arabischen (Musik)kultur ein der Vordergrund.

Maria Kaplan, Gesang, ist Aramäerin, in der Türkei geboren und mit vier Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland geflohen. Nach vielen Jahren im Investmentbanking entschied sie sich 2015 dazu, ihr Leben der Musik und dem Singen aramäischer Lieder zu widmen.

Johanna-Leonore Dahlhoff studierte Flöte in Hamburg und Hannover und Musiktherapie in Berlin. Sie ist freischaffende Flötistin und Musiktherapeutin und seit April 2016 Leiterin der Initiative Bridges – Musik verbindet.

Mustafa Kakour, Oud, kommt aus Syrien, wo er Musik an der Homs Universität studierte. Er arbeitete in Masyaf als Musiklehrer.

Markus Wach studierte Kontrabass und Gitarre im Bereich Jazz an der Hochschule für Musik Mainz. Schon früh begeisterte er sich für verschiedene Musiktraditionen aus aller Welt, vor allem jüdischer Musik und dem arabischen Maqam. Er spielt verschiedene andere Saiteninstrumente wie Oud, Rubab oder Domra um die verschiedenen Musikwelten besser verstehen zu lernen.

Hier können Sie ein Video des Ensembles sehen, allerdings mit Klavier statt Kontrabass und Oud.

bridges musik verbindet

Group Tremolo

In Sommer 2016 hat sich innerhalb von Bridges – Musik verbindet das Ensemble Group Tremolo neu formiert, welches aus aus syrischen und deutschen Musikern besteht.

Mit Darbouka, Oud, Flamenco-Gitarre, E-Bass, Flöte und Gesang spielt Tremolo arabische Traditionals, Arrangements und Eigenkompositionen, deren Tanzbarkeit sich bereits auf mehreren Open-Air-Festen in Hessen erprobt hat. Die orientalischen Songs der syrischen Musiker werden durch Flamenco-, Jazz- und diverse europäische Einflüsse erweitert und in einen neuen Kontext gestellt.
Besetzung:

Ahmed Al Hamoud, Gesang
Singt mit seiner unverwechselbaren Stimme bekannte syrische und arbsiche Songs.

Mohanad Almoslli, Flamenco-Gitarre
Ist einer der wenigen syrischen Flamenco-Gitarristen überhaupt und war in Syrien sowohl als Solist, als auch mit seiner Flamenco-Band sehr gefragt. Er schreibt viele eigene Kompositionen und hat in Syrien als Gitarrenlehrer gearbeitet und viele Flamenco-Workshops gegeben. Bei Bridges – Musik verbindet tritt er auch regelmäßig mit seinem Duo Flamenco auf.

Johanna-Leonore Dahlhoff, Flöte
Studierte Flöte in Hamburg und Hannover und lebt als freischaffende Musikerin in Frankfurt. Sie ist Mitinitiatorin der erfolgreichen Reihe „Klassik für Kids“. Neben ihrer klassischen Ausbildung beschäftigte sie sich ausgiebig mit außereuropäischen Musikstilen. Sie ist Projektleiterin von Bridges – Musik verbindet, wo sie auch regelmäßig mit dem afghanisch-iranisch-deutschen Ensemble Hope auftritt.

Mustafa Kakour, Oud
Studierte Horn an der Universität Homs und gründete 2007 seine eigene Musikschule in Syrien, an der er als Schulleiter und Oud-Lehrer tätig war. Bei Bridges – Musik verbindet tritt er auch regelmäßig im Ensemble Peace auf.

Dennis Merz, E-Bass
Studierte Gitarre in Frankfurt. Neben seiner klassischen Ausbildung beschäftigte er sich ausgiebig mit folkloristischer Musik aus aller Welt und erlernte dabei Stilistiken und Spieltechniken aus Flamenco, Tango, Bossa Nova sowie aus arabischer und indischer Musik. Bei Bridges – Musik verbindet tritt er auch regelmäßig mit dem afghanisch-iranisch-deutschen Ensemble Hope auf.

Tarek Zakharia, Darbouka
War in Damaskus ein vielgefragter Perkussionist und Oud-Spieler. Bei Bridges – Musik verbindet tritt er auch regelmäßig mit Staccato Burnout auf.

Hier können Sie sich ein Stück des Ensembles anschauen.

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Ensemble JULAM – Singer Songwriter

Amir Vafa, Gesang, Gitarre und Songwriting
Julian Kloka, Klavier

Amir Vafa ist 1998 in der afghanischen Provinz Daikondi geboren und als Kind mit seiner Familie in den Iran gezogen und dort aufgewachsen. Bereits in jungen Jahren hat er angefangen, Gitarre und Klavier zu spielen und zu singen. Später nahm er Gesangsunterricht an der Musikhochschule in Teheran und trat dem dortigen philharmonischen Chor bei, mit dem er zahlreiche Auftritte bestritt. 2014 zog Amir nach Deutschland, um seine musikalischen Pläne hier weiter zu verfolgen.

Julian Kloka ist 1987 in Frankfurt am Main geboren und in der Stadt Karben im Wetteraukreis aufgewachsen. Bereits als Kind fing er an Klavier zu spielen und nahm Unterricht an der Musikschule Bad Vilbel. Er fand Gefallen daran, mit verschiedenen Ensembles zu musizieren und nahm mehrfach am Wettbewerb “Jugend Musiziert” teil. Neben seiner Tätigkeit als Organist seiner Kirchengemeinde war er an der St. Lioba Schule als Pianist des Oberstufenchors aktiv. Die letzten Jahre widmete er sich zunehmend dem Songwriting, der Improvisation und Musikproduktion im kleinen Home-Studio.

Amir und Julian haben sich während der Proben für das Bridges-Konzert in Frankfurt kennengelernt und treffen sich seitdem regelmäßig zum Proben. Mittlerweile hat sich das Ensemble um 3 weitere Musiker vergößert, mehr dazu folgt in Kürze…
Videos des Ensembles:

Shahsadeye Taranhaym

 

 

Bridges Ensemble Rezaminka

REZAMINKA – iranische und kurdische Musik

Amin Bentoraif, Darbouka, Djembe
Monika Plottnik, Djembe
Peyman Khudai, Gesang
Reza Rostami, Darbouka, Djembe Gesang
Sajad Ranjbari, Ney Anban und Keyboard

Was passiert, wenn eine deutsche Ehrenamtlerin die Idee hat, geflüchteten Menschen in einer Erstaufnahmeeinrichtung afrikanische Trommelrhythmen beizubringen? Sie lernt schnell, dass sich unter den Bewohnern zahlreiche begabte Musiker befinden, die ihrerseits Rhythmen aus ihrer Heimat mitgebracht haben. Und so kehrt sich der Spieß um. Die Lehrende wird zur Lernenden. Zwar kommen afrikanische Djembes zum Einsatz, doch anders gehalten und angeschlagen, werden diesen mit Ziegenhaut bespannten Trommeln auch orientalische Rhythmen entlockt. Ob „Baladi“ – ein tanzbares Stück aus dem arabischsprachigen Raum – oder „Bandari“ ein Rhythmus aus den Hafenstädten des Südiran, bei welchem pro Musiker zwei Trommeln gleichzeitig benutzt werden – aus den lockeren Sessions in zunächst immer wieder unterschiedlicher Besetzung kristallisiert sich ein iranisch-deutsches Trio heraus, welches sich seit März 2016 regelmäßig zu Proben trifft.
Reza Rostami, Amin Bentoraif und Monika Plottnik bearbeiten vorrangig Trommelstücke aus dem Iran und Kurdistan und geben ihrem Ensemble den Namen REZAMINKA – zusammengesetzt aus den drei Vornamen.

Zu den Trommlern sind inzwischen der Peyman Khudai, sowie der Sajad Ranjbari hinzugekommen. Während Ranjbari das Ensemble als Keyboarder und Spieler des faszinierenden Ney Anban, eine Art persischer Dudelsack, bereichert ist Peyman ein Sänger, der schon in seiner Kindheit auf der Bühne stand und mühelos eine Oktave nach oben – und wieder zurück springt.

Und so entstehen derzeit – über die tanzbaren, orientalischen Trommelrhythmen hinaus – musikalische Experimente, die auch schon mal türkischen Gesang mit kurdischer Percussion oder die persische Ney Anban mit afrikanischen Trommelrhythmen verbinden. Musik kennt keine Grenzen.

Walid Khatba (c) Norbert Krampf

Staccato Burnout

Walid Khatba, Violine
Aeham Ahmad,
Klavier
Rainer Michel, Gitarre

… tba

 

Das Ensemble Staccato Burnout, das sich um den syrischen Geiger Walid Khatba formiert hat, lässt verschiedene Klänge ertönen, darunter traditionelle orientalische Musik, moderne Musik und orientalischer Jazz.
Walid Khatba komponiert und arrangiert die Musik dieser Band.

Jatana Foto Detlef Kinsler_7050

YATANA – eritreische Musik

Afewerki Mengesha, Krar
Hannibal Tumzgi, Krar
Rainer Michel, Gitarre
Semele Debas Gerzgiher, Krar und Gesang

Der Name des 4-köpfigen Ensembles bedeutet – übersetzt aus der eritreischen Sprache Tigrinya – soviel wie „Tradition“. Drei junge Eritreer haben schöne Melodien aus ihrer Heimat mitgebracht. Gespielt werden diese – mit Begleitung durch Gesang – auf landestypischen Zupfinstrumenten, den Krars. Gemeinsam mit einem deutschen Gitarristen entstehen neue Klänge.

Hier können Sie ein Video des Ensembles anschauen.

Unsere Ensembles stehen auf Anfrage gerne für Konzertauftritte und die musikalische Untermalung von Veranstaltungen zur Verfügung.